Pflegehilfsmittel

Die queeren Pflegehilfsmittel

Es gibt verschiedenen Pflegehilfsmittel, die Sinn machen und die von der Pflegeversicherung ganz oder teilweise übernommen werden.

Wofür?

Versorgung mit Pflegehilfsmitteln, die zur Erleichterung der Pflege oder zur Linderung der Beschwerden des Pflegebedürftigen beitragen oder eine selbständigere Lebensführung ermöglichen.

Wieviel?

Nach Bedarf und Genehmigung.
In der Regel als Leihgabe.

Achtung!

Die Produkt-Auswahl wird durch Hilfsmittelverzeichnis der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen definiert.
Bei Ablehnung der leihweisen Überlassung ohne zwingenden Grund müssen die Kosten selbst getragen werden.

Weitere Informationen zu Pflegehilfsmitteln

Die Pflegekassen stellen bei der häuslichen Pflege allen Pflegebedürftigen auf den Stufen 1 bis 5 Pflegehilfen zur Verfügung. Diese sollen die Pflege erleichtern oder das Unbehagen des Patienten lindern. Die technischen Pflegehilfsmittel sollen es dem Patienten ermöglichen, ein unabhängigeres Leben zu führen.
Technische Hilfsmittel werden in der Regel leihweise zur Verfügung gestellt. Wenn Sie keine Pflegehilfsmittel leihen wollen und es keine zwingenden Gründe dafür gibt, müssen Sie die Kosten selbst tragen.
Die Hilfsmittel sind in der Regel als Serienausstattung erhältlich. Wenn Sie spezielle Ausstattungswünsche (Farben, Materialien) haben, müssen diese auch von Ihnen selbst getragen werden.
Für die Pflegehilfen ist ein Zuschlag von 10 %, höchstens jedoch 25 € pro Pflegehilfe zu zahlen. Wenn Sie aufgrund des Erreichens der Belastungsgrenze von zusätzlichen Zuzahlungen Ihrer Krankenkasse befreit sind, sind Sie auch im Bereich der Pflegekasse automatisch von zusätzlichen Zahlungen befreit.
Die verfügbaren Produkte sind im Pflegehilfsmittelverzeichnis aufgeführt.

Produktgruppe 50: Pflegehilfsmittel zur Erleichterung der Pflege

  • Pflegebetten
  • Pflegebettenzubehör
  • Pflegebettzurichtungen
  • Spezielle Pflegebett-Tische
  • Pflegeliegestühle

Produktgruppe 51: Pflegehilfsmittel zur Körperpflege/Hygiene

  • Waschsysteme
  • Duschwagen
  • Produkte zur Hygiene im Bett (Bettpfannen, Urinflaschen, Urinschiffchen, wiederverwendbare saugende Bettschutzeinlagen

Produktgruppe 52: Pflegehilfsmittel zur selbständigeren Lebensführung/Mobilität

  • Hausnotrufsysteme, Solitärgeräte
  • Hausnotrufsysteme, angeschlossen an eine Zentrale

Produktgruppe 53: Pflegehilfsmittel zur Linderung von Beschwerden

  • Lagerungsrollen
  • Lagerungshalbrollen

Pflegehilfsmittel (zum Verbrauch bestimmt) 40€

 

Besteht ein Anspruch auf Pflegehilfsmittel, können sich Betroffene oder deren Angehörige anhand des Pflegehilfsmittelverzeichnisses informieren, für welche Produkte die Pauschale von 40 Euro pro Monat gezahlt bzw. die Kosten in dieser Höhe übernommen werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Pflegehilfsmittel für Demenzkranke, Senioren, Kinder oder anderweitig Pflegebedürftige verwendet werden.

Zu den zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmitteln, die nur einmal verwendet werden sollen, gehören beispielsweise saugende Bettschutzeinlagen, Einmalhandschuhe, Schutzkleidung sowie Mundschutz und Fingerlinge. Darüber hinaus zählen auch Desinfektionsmittel für Hände und Flächen zu den zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmitteln. Diese Produkte schützten sowohl den Pflegebedürftigen vor Keimen und Verunreinigungen als auch die Pflegeperson.

Bis zu 40 Euro werden von der Pflegekasse im Monat komplett übernommen, wenn ein Pflegegrad vorhanden ist. Werden jedoch mehr zum Verbrauch bestimmte Hilfsmittel benötigt, müssen alle Kosten über den 40 Euro von den Betroffenen selbst getragen werden.

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