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Pflegewissenqueersensibel & verständlich

Pflegewissen, queersensibel erklärt.

QueerPflege bündelt verständliches und queersensibles Pflegewissen für LSBTIQ*-Menschen, Wahlfamilien und Pflegefachpersonen. Hier findest du Antworten zu Pflegegraden, Leistungen, Verhinderungspflege, Vorsorge und queerspezifischen Themen.

  • Kostenfrei
  • Werbefrei
  • Bundesweit
  • Ehrenamtlich seit 2022
Drei ältere Personen im Gespräch am Tisch, kleine Regenbogenfahne und Kaffee im Hintergrund.
Grundlagen

Was ist queersensibles Pflegewissen?

Queersensibles Pflegewissen ist Pflegeinformation, die die Lebensrealitäten lesbischer, schwuler, bisexueller, trans*, inter* und queerer Menschen aktiv mitdenkt.

Es beantwortet die gleichen Fragen wie klassisches Pflegewissen – und ergänzt sie um Aspekte, die in der allgemeinen Pflegeberatung oft fehlen.

Fragen, die wir mitdenken
  • Wie wird meine Wahlfamilie als Bezugsperson anerkannt?
  • Welche Geldleistungen erhalte ich für die Hilfe durch meine Bezugspersonen?
  • Welche Rolle spielen Coming-out-Erfahrungen in der Pflegebegutachtung?
  • Wie finde ich Einrichtungen, in denen ich als trans* oder inter* Person sicher bin?
  • Welche Vorsorgedokumente brauche ich, wenn ich nicht verheiratet bin?
Personen sitzen an einem langen Tisch in einem Besprechungsraum.
Wer das Wissen trägt

Andreas Schütz

Andreas hat QueerPflege 2020 ins Leben gerufen. Als Pflegeberater erlebt er täglich, wie viele Fragen queere Menschen im Pflegesystem allein stellen müssen. Die Plattform ist sein Beitrag dazu, dass das nicht so bleibt.

Hauptberuflich leitet er die AlleFarben Alltagshilfe in Berlin und gibt sein Wissen regelmäßig in Vorträgen bei der Schwulenberatung Berlin, Mann-O-Meter und an anderen Orten der Community weiter.

Häufige Fragen

Gut informiert entscheiden

Die häufigsten Fragen rund um QueerPflege und queersensible Pflege – vertraulich und diskriminierungsfrei beantwortet.

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Was bedeutet queersensible Pflege – und warum ist sie so wichtig?

Queersensible Pflege berücksichtigt aktiv die Lebensrealitäten von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans*, inter* und queeren Menschen. Sie achtet auf respektvolle Anrede, anerkennt Wahlfamilien als Bezugspersonen, schützt vor Diskriminierung und lässt Identität und Lebenswelt sichtbar bleiben.

Ist Pflegeberatung für LSBTIQ*-Menschen kostenlos?

Die Pflegeberatung nach §7a SGB XI ist für alle Versicherten kostenlos – du hast einen gesetzlichen Anspruch. QueerPflege bietet zusätzlich ehrenamtlich kostenfreie Informationen und vermittelt zu Beratungsstellen mit LSBTIQ*-Kompetenz.

Wie finde ich eine queersensible Pflegeberatung in meiner Nähe?

Über die Pflege-Suche findest du queersensible Beratungsstellen, Pflegedienste und Alltagshilfen – bundesweit, gefiltert nach PLZ und Angebotsart. Die Schwulenberatung Berlin bietet zudem die Fachstelle „LSBTI*, Altern und Pflege“.

Können Wahlfamilien Pflege übernehmen?

Ja. Pflegegeld und Verhinderungspflege dürfen auch von Personen außerhalb der biologischen Familie geleistet werden – etwa von Partner:innen, Freund:innen oder der Wahlfamilie. Wichtig sind gute Dokumentation und ggf. eine Vorsorgevollmacht.

Was passiert mit meiner Identität in einer Pflegeeinrichtung?

Einrichtungen sind verpflichtet, deine Würde und Identität zu respektieren. Das Qualitätssiegel „Lebensort Vielfalt®“ zeichnet LSBTIQ*-sensible Einrichtungen aus. Eine Vorsorgevollmacht kann zusätzlich absichern, dass Anrede, Geschlechtseintrag und Bezugspersonen beachtet werden.

Wer steht hinter QueerPflege?

QueerPflege ist ein ehrenamtliches Projekt, 2022 von Andreas Schütz gegründet (zertifizierter Pflegeberater nach §7a SGB XI). Die Plattform ist kostenfrei, werbefrei und nicht gewinnorientiert. Mehr unter Über uns.

Ehrenamtliches Projekt

Wir sind ein ehrenamtliches Projekt

Unsere Arbeit ist ehrenamtlich. Wir möchten dazu beitragen, das queere Versorgungsnetzwerk zu stärken – und freuen uns über jede Unterstützung.

Personen bei einer Besprechung an einem runden Tisch.